Ein Sommer Klavier Konzert mit Josephina Lucke

So., 23. Juni um 12:00 Uhr
Ein Sommer Klavier Konzert mit Josephina Lucke
Konzert mit Josephina Lucke, Klavier

Josephina ist eine Waldorfschülerin aus Mönchengladbach, aber trotz ihres jungen Alters  gewann sie bereits zahlreiche internationale Wettbewerbe, wurde oft als Jugendtalent ausgezeichnet und darf sich jetzt auf ihr Musikstudium in den USA vorbereiten. Bevor sie berühmt wird und in der großen Welt der Musik aus unserer Nähe schwindet, wollen wir unsere Jugendliche selber jubilieren und ihr nach dem Konzert auch alles Gute für ihren Weg wünschen!

Josephina ist eine Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2019 gewann sie den ersten Preis der „International Music Competition“ in Belgrad (Serbien), ebenso beim „V Online International Music Competition London“ und beim „IV Concorso Musicale Internazionale MELOS“ in Rom (Vatikan). Ihre Lehrerin ist die uns auch gut bekannte Tatiana Kozlova.

Josephina wird für uns spielen: Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 4 in F-Dur, BWV 809; Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, Op. 109; Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: „Andante maestoso“ aus dem „Nussknacker“, arrangiert von M. Pletnev

Konzert: Wer hat Angst vor dem Schwarzen Hund?

So., 16. Juni um 12:00 Uhr

Wer hat Angst vor dem schwarzen Hund?
Eine musikalische Auseinandersetzung mit der Melancholie

Winston Churchill nannte die ihn stets begleitende Melancholie seinen „schwarzen Hund“. Vielen Menschen ist sie vertraut: einige brauche sie, um schöpferisch zu sein, die anderen, um die tieferen Hintergründe des Seins zu begreifen.

Die Melancholie galt im Mittelalter als Krankheit, in der Antike und Renaissance als ausgezeichnete Charaktereigenschaft und für die Romantiker war sie der Zugang zum Geheimnis des menschlichen Seins.

In der Zeit der Moderne scheut man die Melancholie wieder. Sie kann nicht nur Tiefe, sondern auch die Abgründe zeigen. Es gibt aber auch die schöne Seite der Melancholie. Die Portugiesen nennen sie Saudade. Sie gehört zum menschlichen Dasein.

Im Mittelalter nannte man die melancholischen Mönche „die von Gott Auserwählten“. Sie werden sich also in bester Gesellschaft befinden.

Es erklingen Lieder von Dowland über Schubert, Mozart, Mahler, Weill, aber auch Improvisationen und Neue Musik von Eisler, Lange, Madredeus und Crumb.

Es singt STEFANIE WÜST. Am Klavier CHRISTOPHER ARPIN