Baustelle

 

Ein Ort für Menschen

Wo der „ganze Mensch“ sich frei entfalten kann, kann Gesellschaft wieder zur Gemeinschaft werden.

Zukunft braucht einen Ort, an dem sie für Menschen sichtbar wird. Unsere Gesellschaft braucht Chancen, Zukunft gemeinschaftlich zu gestalten: Lebensräume in denen sich Kinder in Freiheit entwickeln können, Erwachsene neue Lebensimpulse finden und Gemeinschaft entstehen kann.

Wir alle brauchen diesen Ort, der uns die Gesellschaft als ein Ganzes begreifen lässt: Kinder, Jugendliche, Menschen im Beruf, Familien, alte Menschen, die miteinander lernen, Feste feiern, wohnen, arbeiten, spielen, sprechen, nachdenken, sich (weiter)entwickeln und entfalten dürfen. Nur aus dieser Gemeinschaft kann sich ein heilender Impuls für den sozialen Organismus entwickeln.

Diesen Zukunftsort zu erschaffen ist eine Kulturtat. Als Christengemeinschaft in Köln und Waldorfkindergarteninitiative Sonnenschein haben wir uns verbunden, diese Kulturtat zu vollbringen. Wir vereinigen zwei Impulse, die beide den Menschen in seiner Ganzheit als kognitives, spirituelles und soziales Wesen begreifen: Einen christlichen Impuls, der nach seinem Verständnis über konfessionelle Grenzen hinaus Menschen gemeinschaftlich verbindet. Einen pädagogischen Impuls, der Freiheit als Erziehungs- und Bildungsziel zur Heilung des Sozialen Organismus begreift.

Die bauliche Verbindung von Kindergarten, Kirche und Wohnen bildet dafür die räumliche Hülle. Die Architektur tritt zeitgemäß und modern (nicht modisch!) in Erscheinung. Die Räume bieten die notwendigen Funktionalitäten für Gemeindeleben und Kinderbetreuung. Ganz materiell kombiniert der Bau beide Nutzungen. Offene Geste und „Rückzugsorte“, ermöglichen Einatmen und Ausatmen in die Welt. So gibt es ein Kulturforum, im Alltag zugleich Kindergartenforum, ebenso wie stille Räume zum Beten und zur Meditation.

Aus dem gemeinschaftlich gestalteten Leben, in Festen, kulturellen und Bildungsveranstaltungen, in freiwilliger, ehrenamtlicher (Zusammen-)arbeit entsteht die soziale Hülle. Sie bietet den Menschen die Sicherheit, die ihnen den inneren Raum verschafft, die eigenen Kräfte wirksam werden zu lassen.

Dieses Ziel greift der Kindergarten als erste außerfamiliäre Erziehungsinstitution mit einem gezielten Elternbildungskonzept auf. Indem sie zwanglos das Gemeindeleben miterleben können, finden Eltern darüber hinaus eine Heimat für die Entwicklung ihrer Kinder und für sich selbst, die sie auch nach der Kindergartenzeit tragen kann. Der Erneuerungsimpuls der Christengemeinschaft findet eine lebendige Erweiterung

So schaffen wir einen vitalen Kraftort, an dem das Geistige bewegt wird und Ideen inspiriert, die seine Kraft neu in die Welt hinein entfalten. Für unser aller Zukunft.